Wie ich Social Media manage. Teil 2/2

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(Hier geht es zum ersten Teil: Wie ich Social Media manage. Teil 1/2)

Im ersten Teil, letzte Woche, habe ich mich in erster Linie dem Warum und dem Mehrwert gewidmet. Im zweiten Teil möchte ich auf das Management der Netzwerke eingehen.

Warum setze ich Social Media Management Tools ein?

  1. Es erleichtert einem die Arbeit über mehrere Netzwerke hinweg.
  2. Man stellt sicher, dass die Postings zur richtigen Zeit (Social Media Lesezeiten) gepostet werden.
  3. Man bekommt Einsicht, ob das, was man macht, die Leserschaft erreicht oder nicht.
  4. Man bekommt Einsicht über die Follower Anzahl und das Verhalten.

Welche Tools setze ich ein?

Der erste Schritt ist es ein Tool zu finden, das einem ermöglicht Postings zu planen. Ich nutze auf täglicher Basis Twitter, Facebook, LinkedIn und XING. Diese Netzwerke möchte ich ansteuern. Meine Evaluation für ein Tool habe im im Februar 2016 gemacht. Meine Kriterien:

  1. Bezahlbar, viele Tools gibt es nur in Corporate Editions (> $100 pro Monat). Ich suchte ein Tool für unter $10 pro Monat.
  2. Es soll alle meine ‚must have‘ Netzerke Twitter, Facebook, LinkedIn und XING managen.
  3. Es soll Plugins für gängige Tablets und Browser geben. Diese ermöglichen einen Artikel mit einem Klick zum richtigen Zeit zu teilen. Wenn ich einen Artikel auf The Verge empfehle brauche ich dazu nur 2 Sekunden. Mein Tool wählt den richtigen Zeitpunkt, bzw. reiht es in den Buffer ein.
  4. Es soll Statistiken über meine Follower und Unfollower ausweisen, sowie über Klicks auf meine Postings.

Ein Wermutstropfen vorweg: Ich habe kein Tool gefunden, das alle Anforderungen erfüllt. Aber es sind immerhin nur drei: 1. Buffer, 2. UnfollowerStats und 3. Flipboard.

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Bemerkenswert in Woche 22: Apple Watch: Entwickler verlieren zunehmend das Interesse

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Die Apple Watch Verkaufszahlen lassen zu wünschen übrig (BusinessInsider, CNN). Daran ändert auch Tim Cooks „Apple Watch will extend your life„, kürzlich on stage nichts.

Grund genug für mich das Gadget auszuprobieren. WP_20141125_07_40_16_Pro (2)Nach einigen Fitbit Geräten bin ich beim Microsoft Band 2 hängengeblieben. Viele Sensoren, gute Software Unterstützung auf Android, Windows Phone und iPhone, und eine angenehme Grösse machen das Band zu einem idealen Begleiter. Das Microsoft Band 2 ist ein Smartwatch-/Fitnessarmband und steht mit seiner Grösse nicht in Konkurrenz zu meiner traditionellen Schweizer Uhr.

20160601_072400358_iOS (2)Mein Apple Watch Test war jedoch von kurzer Dauer, eine Woche um genau zu sein. Wie schon der Blick feststellen musste, überlebt die Uhr keinen Sturz aus 50cm Höhe. Auch meine Uhr ist vom Nachttisch gefallen.Die Reparaturkosten sind immens: Im Fall des Blick 350 Franken, bei mir 230 Franken. Kulanz? Fehlanzeige. Sobald ich meine Uhr zurück habe werde ich meinen Test beenden und im Blog berichten. Dies soll gemäss dem Apple Store im Glattzentrum 1-2 Wochen dauern…

Ursprünglicher #Start Artikel: Apple Watch: Entwickler verlieren zunehmend das Interesse (MobileGeeks)

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Wie ich Social Media manage. Teil 1/2

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Seit ich regelmässig auf Twitter, LinkedIn und XING Inhalte veröffentliche, werde ich gefragt, wie ich die Zeit finde immer präsent zu sein, und welchen Mehrwert ich davon habe. Um es vorweg zu nehmen: Social Media und dessen Nutzen, geschäftlich oder privat, ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Meine Erfahrung ist, dass sich auch im Jahre 2016, noch viele Personen in der D-A-CH Region, nicht intensiv mit dem Thema befasst haben. Dieser Artikel hätte schon viel früher erscheinen sollen, es sind jedoch spassigere Dinge, wie Virtual Reality und eine Drohne dazwischengekommen. Mein Social Media 101:

Warum nutze ich Social Media?

  1. Es macht mir Spass.
  2. Ich konsumieren und teile Informationen – geschäftlich und privat.
  3. Ich nutze es für Selbstmarketing Zwecke.
  4. Ich teile Interessen (Hobbies) mit Gleichgesinnten.

In erster Linie war ein grosses persönliches Interesse da: Es verknüpft Technologie und den Menschen. Erst dieses Interesse ermöglicht es die Zeit zu investieren, um sich intensiv mit dem Thema zu befassen. So habe ich die vielen Möglichkeiten erkannt, meinen Alltag etwas effizienter zu gestalten. Ein Beispiel: Ein wichtiger Teil meines Jobs ist es über Wirtschaft und Politik informiert zu sein. Ich konsumiere die Übersicht aller Neuigkeiten eines Tages über Twitter in gut 10 Minuten, und dies über verschiedene Medienhäuser und Kontinente hinweg. Für Themen, die mein Interesse wecken, kann ich den jeweiligen Artikel im Detail lesen. Nur durch die Headlines habe ich bereits eine gute Übersicht.

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Bemerkenswert in Woche 20: Virtual Reality Malen und Spielen

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Mein Highlight diese Woche war ganz klar: Virtual Reality und die HTC Vive. Ich habe viel darüber gelesen, dies ist jedoch kein Ersatz für das Erlebnis aus erster Hand.

Nach gefühlten 3 Minuten habe ich vergessen, dass ich in einem Microsoft Store in der 5th Ave stehe und Menschen um mich rum, meine komischen Bewegungen verfolgen. WOW!

 

Alles zu meinem Erfahrungsbericht über die HTC Vive könnt Ihr hier lesen: Virtual Reality mit der HTC Vive

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Erfahrungsbericht: Virtual Reality mit der HTC Vive

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Nach gefühlten 3 Minuten habe ich vergessen, dass ich in einem Microsoft Store in der 5th Ave stehe und Menschen um mich rum, meine komischen Bewegungen verfolgen. WOW!

„Man muss es erlebt haben, um die Begeisterung zu verstehen“, liest man oft in Erfahrungsberichten. Es ist genau so, Punkt.  Ich werde versuchen ein Teil davon in meinem Artikel zu transportieren. Für alle, die New York besuchen: Schaut beim Microsoft Store in der 5th Avenue vorbei, geht hoch in den dritten Stock, und testet die Vive. Es lohnt sich. Falls ihr wisst, wo man in Deutschland oder in der Schweiz die Vive testen kann, dann hinterlässt bitte einen Kommentar.

Der Testbereich ist ca. 3×3 Meter gross. HTC Vive arbeitet mit 2 Laser Emitter, die jeweils links und rechts an der Decke angebracht sind. Sie verfolgen die Kopfbewegungen und können so nicht nur die Richtung in die man schaut bestimmen, sondern auch wie man sich im Raum bewegt. Hoch, runter und seitlich. Man läuft durch die virtuelle Welt, wie in einem Star Trek Holodeck. Dies ist auch der grosse Unterschied zur Oculus Rift, die diese Funktion nicht bietet.

Nach kurzer Wartezeit bekam ich eine Einführung. IMG_1581Mit jeder Hand hält man einen Controller. Der Controller hat neben einem Abzug, wie bei einer Pistole, auch ein rundes Touchpad, das man mit dem Daumen bedient. Nicht nur der Kopf, auch der Controller wird genau so in der virtuellen Welt abgebildet, wie ich ihn halte. Die Controller stellen virtuell das jeweilige Gerät dar, das man in den Händen hält. Für Brillenträger wird zuerst die Brille in HTC Vive geklemmt und dann erst angezogen. Dies hat problemlos geklappt und war trotz meiner relativ grossen Brille bequem.

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Bemerkenswert in Wochen 19: Facebook Regulierung?

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Diese Woche war Facebook stark in der Presse vertreten. Wenn man die Artikel liest, scheint niemand damit gerechnet zu haben, dass das grösste Medienunternehmen, mit 1.65 Milliarden aktiven Nutzern (Q1 2016), auch aktiv die Meinung der Menschen beeinflussen kann. So wie kein anderes Medienunternehmen und so zum Beispiel im Präsidentschaftskampagne in den USA. Es geht um den News Kanal, die „Trending Topics“ und welche Computer Algorithmen (oder Menschen) entscheiden, was die 1.65 Milliarden Menschen zu sehen bekommen. Nun werden Fragen gestellt, wie „Wer entscheidet über die Algorithmen?“, „Gibt es eine entsprechende Ethik Kommission bei Facebook?“ und „Wie werden Interessen von Mark Zuckerberg und zahlenden Firmen abgebildet?“.Die Diskussion wird in nächster Zeit bestimmt spannend werden, speziell, ob Facebook in einer Form reguliert wird.

Artikel: Facebook denies filtering conservative news stories und Macht Facebook geheime Politik gegen Konservative?

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Mit Enterprise Social zum Erfolg, aber wie?

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Enterprise Social Plattformen, meist als Software as a Service aus der Cloud bezogen, gewinnen mehr und mehr an Popularität. Was ist Enterprise Social? Falls Sie noch nie eine Plattform genutzt haben: Stellen Sie sich Facebook für Ihre Firma vor. Ein abgeschlossener Bereich, auf den nur Sie und Ihre Mitarbeiter Zugriff haben. Darin gibt es Profile von Ihren Mitarbeitern. Neben einem Bild geben Kompetenzen und Interessen, neben dem Lebenslauf, Auskunft über den Wert der Mitarbeiter für die Firma. Sie können so nicht nur nach ihren Mitarbeitern suchen, sondern auch nach deren Kompetenzen für ein Projekt.

Was sind die Einsatzzwecke für Enterprise Social? 1. Ablösung oder Erweiterung von Email Verteilern: Jede Abteilung hat in der Regel einen Verteiler. Emails werden verschickt, durch die Funktion „Allen Antworten“ wird eine Diskussion gestartet. Wandeln Sie Ihre Email Verteiler in Gruppen auf Social Enterprise um. Neben Antworten auf Nachrichten können Sie die Antworten „Liken“ und Diskussionen führen. Diese verschwinden nicht in den Postfächern Ihrer Mitarbeiter, sondern sind auch für neue Mitarbeiter erhalten und durchsuchbar.

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Bemerkenswert in Woche 18: Joshua Arntzen mit Snapchat für Erwachsene

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Auf der re:publica TEN gab es eine spannende Q&A Session mit dem 15 jährigen Joshua Arntzen: Snapchat für Erwachsene. Im ersten Teil erklärt Joshi den Reiz von Snapchat, danach gibt es eine offene 20 Minuten Q&A Session zu Marketing und anderen Themen. Ein paar spannende Statements (Joshi kursiv):

  • Auf Facebook will man sowas nicht posten, Warum? Arbeitgeber!
  • Wie lange ist Snapchat noch cool? 1-2 Jahre, dann wird es etwas Neues geben und in 5 Jahren sprechen wir davon, dass die Junge Leute Snapchat verlassen.
  • Es gibt das Statement: Wer jetzt nicht auf Snapchat Marketing macht hat Online Marketing nicht begriffen. Falls es sich um ein Produkt für Jugendliche handelt würde man sonst seine Zielgruppe nicht erreichen.
  • Zu Bilder: Es muss nicht perfekt sein. Es ist nur eine Momentaufnahme. Auf Instagram bleiben die Bilder für immer.
  • Wenn du nur deinen Freunden folgst, wie erreichen wir dich mit unseren Produkten? Über Collaborations. Wenn DJ Khaled AXE benutzt, dann sehe ich dies. Da seine Snaps spannend sind folge ich ihm trotzdem. Also über Künstler, das wäre meine Empfehlung. Ich folge Drake, DJ Khaled und Future. 

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Bemerkenswert in Woche 17: Microsoft Word Flow Keyboard

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Microsoft hat bereits viele Apps in den Stores vonCg62Z7jWkAAxaID
Google Android und iOS. Auch bei einem Umstieg von Windows Phone kann man seine gewohnten Apps und auch Cloud Services nutzen. Diese Woche kam eine wichtige App dazu: Ein intelligentes Keyboard namens „Word Flow“. Windows Phone Benutzer vermissen es schmerzlich beim Umstieg. Das Word Flow Keyboard lernt mit dem Tippen und macht einem so produktiver.

Im Bild rechts seht ihr mein angepasstes Keyboard.
Es gibt die Option das Keyboard für die 1 Daumen Bedienung einzustellen (siehe Bild), oder, wie gewohnt horizontal. Bild-, wie auch farbtechnisch sind keine Grenzen gesetzt. Als Beispiel, ich habe ein Bild des Mini Coopers verblasst in den Hintergrund gesetzt.

Die App von Microsoft gibt es vorerst nur in Englisch im US Store von Apple, weitere Sprachen, wie auch eine Android Version, werden folgen.

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Tip: Freihändig Videos aufnehmen

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Mit dem Smartphone Videos aufnehmen und verschicken wird, seit Snapchat Popularität gewinnt, zum Volkssport. Bei den beiden meist verwendeten Apps WhatsApp und Snapchat gibt es jedoch einen Nachteil: Man muss den Finger nicht nur auf den Aufnahmekopf drücken, sondern auch halten. Freihändiges Video aufnehmen funktioniert von Haus aus nicht.

Seit zwei Wochen kursiert im Internet eine Lösung dazu, zumindest für das iPhone: Die Assistive Touch Funktion in den Bedienhilfen wird fürs freihändige Video aufnehmen zweckentfremdet.

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